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Sie sehen die Entwürfe für Ihr neues Messeprojekt. "Wow" – denken Sie. Die Grundidee stimmt. Aber es gibt da noch einige Ideen, die Sie zusätzlich gerne in dem Designvorschlag integrieren möchten. Und einiges müsste auch geändert werden. Kennen Sie das?

Sie haben genaue Vorstellungen von Ihrem neuen Messestand, Ihre Messe-Ziele sind definiert und Sie haben dies Ihrem Messebauer mit Ihrem Briefing so mitgeteilt. Mit Spannung erwarten Sie die Umsetzungen Ihres kreativen Dienstleisters.

Wenn Sie dann endlich Ihre erste Planung in den Händen halten, beginnt für Sie eine Zeit der weiteren Ideenfindung und Abwägung. Dieser Prozess, der nun beginnt, ist ein kreativer Prozess - für Sie und Ihren Dienstleister. Denn häufig inspiriert die erste Entwurfsleistung die Aussteller. Anhand dessen, was möglich ist, wird manchmal erst deutlich, was sonst noch möglich ist – und manchmal auch, was nicht möglich ist.

Die Entwicklung des Messedesigns ist ein lebendiger kreativer Prozess

Einmal hatten wir beispielsweise eine Anfrage für einen Doppelstock für 24m². Für uns war sofort klar, dass ein Doppelstock auf einer solch kleinen Fläche aus mehreren Gründen nicht funktionieren kann. Dennoch nahmen wir uns die Zeit und visualisierten für den Kunden seine Idee. Mit den Bildern vor Augen verstand der Aussteller sofort, was wir vorher versucht hatten zu erklären und folglich rückte er dann auch von seinem Doppelstock-Vorhaben ab. Im Ergebnis bekam er einen wunderbaren Messestand auf einer Ebene.

Änderungen am Konzept sind also ganz normal. Ein Projekt, zumal ein so komplexes und wichtiges wie der neue Unternehmensauftritt auf der Messe, wächst und entsteht im Dialog. Ideen werden optimiert, Rahmenbedingungen überdacht, an den wichtigen Details wird gefeilt. Ein fertiges Messedesign, welches realisiert wird, steht am Ende eines lebendigen Prozesses.

Drei Tipps, damit Korrekturschleifen sich nicht endlos hinziehen

Auch wenn es keinen Messestand ohne Korrekturschleifen gibt, so gilt es doch auch, diese nicht ad infinitum hinzuziehen. Korrekturschleifen kosten nämlich immer eines: Zeit. Der Messe-Termin dagegen steht unaufschiebbar fest. Werden immer neue Korrekturen am Konzept durchgeführt, wächst der Zeitdruck und das führt letztendlich zu vermeidbaren Stress. Hier kommen unsere Tipps, mit denen Sie es sich leichter machen können:

  1. Schauen Sie sich das vorgelegte Konzept zunächst in Ruhe an. Besprechen Sie es mit allen Beteiligten und sammeln Sie Änderungswünsche. Das kompakte Paket an Ideen und Vorschlägen überreichen Sie dann an Ihren Messebauer.
     
  2. Versuchen Sie, Ihre Wünsche so präzise wie möglich zu formulieren – so können Sie Missverständnisse und damit unnötige Korrekturschleifen vermeiden.
     
  3. Manchmal sind es nur Details, die noch nicht finalisiert werden können. Häufig geschieht dies bei Grafikfragen. In diesem Fall ist es ratsam, diese Details von dem großen Ganzen getrennt zu betrachten. Dann könnte einfach ein Großteil der Messe-Planung schon freigegen werden. So können Sie sich sicher sein, dass die Produktion vieler Bauteile vorangetrieben werden kann und um die Detail-Lösungen können Sie sich dann mit etwas mehr Ruhe kümmern.

Fazit

Korrekturschleifen gehören zum normalen und lebendigen Designprozess dazu. Aber sehr viele Korrekturschleifen führen nicht unbedingt zu sehr viel besserem Design. Besser für alle Beteiligten ist es, die notwendigen Korrekturen so effizient wie möglich durchzuführen. Mit den drei Tipps sollte Ihnen das gelingen. 

 

Text: Petra Hallmann